Sektor Hochschule

Die Entwicklung der Indikatoren im Hochschulsektor umfasst nicht nur formale, non-formale und informelle Bildung, sondern erstreckt sich auch über das vielfältige Forschungsfeld der politischen Bildung.

Die politische Bildung an der Hochschule knüpft nahtlos an den Sektor Schule an und nimmt eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung einer informierten und engagierten Bürgerschaft ein: Einerseits werden hier Lehrkräfte für politischen Fachunterricht ausgebildet, andererseits erwerben zukünftige außerschulische politische Bildner:innen hier relevante Qualifikationen. Über diese formalen Lehrangebote und Forschung hinaus bilden Hochschulen einen institutionalisierten Ort zur Reflexion und Weiterentwicklung von politischer Bildung. Studierende werden politisch geprägt, sei es durch politisches Engagement auf dem Campus (informelles Lernen) oder durch die Teilnahme an Veranstaltungen zur politischen Bildung (non-formale Bildung).

Spezifika der Indikatorenbildung

Die Entwicklung der Indikatoren im Hochschulsektor umfasst nicht nur formale, non-formale und informelle Bildung, sondern erstreckt sich auch über das vielfältige Forschungsfeld der politischen Bildung. Ein Schwerpunkt liegt jedoch auf der Untersuchung der formalen Ausbildung zukünftiger politischer Bildner:innen. Auf der Ebene der Gelegenheitsstrukturen werden so z. B. strukturelle und finanzielle Voraussetzungen sowie Inhalte der Multiplikator:innenbildung untersucht. Auf der Prozessebene erfolgt die genauere Betrachtung der Studierenden selbst (soziodemografische Merkmale, Haltungen, Abbruchsintentionen u. v. m). Auf der Ergebnisebene werden Indikatoren zur Studierendenzufriedenheit oder der Einfluss der hochschulischen politischen Bildung auf das Engagement und das politische Interesse konzipiert.

Sektorteam (Universität Duisburg-Essen)

Prof. Dr. Hermann Josef Abs
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Lucy Patricia Huschle
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Machbarkeitsstudie ‚Monitor politische Bildung‘

Projektlaufzeit: 10/2021 – 12/2024

Projektpartner

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